Kurzzeit-EVB Preise
  Fahrten in Deutschland

PKW          35,70 €
LKW          37,00 €
Sonstige    39,00 €
Kurzzeitkennzeichen
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Gesetzliche Grundlagen zum Kurzzeitkennzeichen

Kurzzeitkennzeichen sind gültig für:

  • Prüfungsfahrten
  • Probefahrten
  • Überführungsfahrten

Prüfungsfahrten § 2 Ziffer 24 FZV sind Fahrten mit Fahrzeugen die zur Prüfung durch amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer durchgeführt werden.
Probefahrten § 2 Ziffer 23 FZV dienen zur Feststellung der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs.
Überführungfahrten § 2 Ziffer 25 FZV dienen dem Transport des Fahrzeuges an einen anderen Ort.

Neueste Infos

Änderung ab 01.11.2012
Kurzzeitkennzeichen können nur noch in der örtlichen Zulassungsstelle des Versicherungsnehmers beantragt werden.
Zulassungsstellen legen diesen Gesetzesteil unterschiedlich aus, das heißt, er wird in jeder Zulassungsstelle anders gehandhabt.

Bußgeld-Änderungen:
Bei anderer Verwendung als für Probe-, Prüf- oder Überführungsfahrten drohen 25,00 EUR Strafe und der Versicherungsschutz ist gefährdet.

Ein Bußgeld in Höhe von 50,00 EUR wir fällig, falls eine andere Person das Kennzeichen an einem anderen Fahrzeug nutzt.

Unsere Kunden berichteten über Komplikationen bei Fahrten außerhalb Deutschlands mit dem Kurzzeitkennzeichen. Diese Probleme traten in folgenden Ländern auf, sind aber nicht die Regel:

  • Belgien
  • Frankreich
  • Niederlande
  • Österreich
  • Portugal
  • Spanien
  • Tschechien
  • Türkei
  • Ungarn

Es wurden (trotz gültigem Versicherungsschutz) Fahrzeuge beschlagnahmt und/oder Strafen bis zu 2500 Euro verhängt.

Unser Tip:
Prüfen Sie vor dem Reiseantritt die jeweilige aktuellen Bestimmungen Ihres Ziellandes. Verwechslungen treten oft zwischen einem Ausfuhrkennzeichen und einem Kurzzeitkennzeichen auf. Ein Ausfuhrkennzeichen ist ein international gültiges amtliches Kennzeichen, wohingegen das Kurzzeitkennzeichen international akzeptiert werden kann aber nicht muss.

Fahrzeug Zulassungsverordnung FZV

(1) Fahrzeuge dürfen, wenn sie nicht zugelassen sind, auch ohne eine EG-Typgenehmigung, nationale Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung, zu Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten in Betrieb gesetzt werden, wenn sie ein Kurzzeitkennzeichen oder ein Kennzeichen mit roter Beschriftung auf weißem rot gerandetem Grund (rotes Kennzeichen) führen. § 31 Absatz 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bleibt unberührt.
(2) Auf Antrag hat die örtlich zuständige Zulassungsbehörde bei Bedarf ein Kurzzeitkennzeichen zuzuteilen und einen auf den Antragsteller ausgestellten Fahrzeugschein für Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen nach dem Muster der Anlage 9 auszugeben. Der Antragsteller hat die geforderten Angaben zum Fahrzeug unverzüglich vollständig und in dauerhafter Schrift in den Fahrzeugschein einzutragen. Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen

1.
nur für die Durchführung von Fahrten im Sinne des Absatzes 1 mit dem eingetragenen Fahrzeug verwenden und

2.
keiner anderen Person zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug überlassen.

Der Fahrzeugschein ist bei jeder Fahrt mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Das Kurzzeitkennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer jeweils nach § 8 Absatz 1, jedoch besteht die Erkennungsnummer nur aus Ziffern und beginnt mit „03“ oder „04“. Das Kurzzeitkennzeichen enthält außerdem ein Ablaufdatum, das längstens auf fünf Tage ab der Zuteilung zu bemessen ist. Das Kurzzeitkennzeichen darf nur an einem Fahrzeug verwendet werden. Nach Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens darf ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden. Der Halter darf im Falle des Satzes 7 die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nicht anordnen oder zulassen.
(3) Rote Kennzeichen und besondere Fahrzeugscheinhefte für Fahrzeuge mit roten Kennzeichen nach Anlage 10 können durch die örtlich zuständige Zulassungsbehörde zuverlässigen Kraftfahrzeugherstellern, Kraftfahrzeugteileherstellern, Kraftfahrzeugwerkstätten und Kraftfahrzeughändlern befristet oder widerruflich zur wiederkehrenden betrieblichen Verwendung, auch an unterschiedlichen Fahrzeugen, zugeteilt werden. Ein rotes Kennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer jeweils nach § 8 Absatz 1, jedoch besteht die Erkennungsnummer nur aus Ziffern und beginnt mit „06“. Für jedes Fahrzeug ist eine gesonderte Seite des Fahrzeugscheinheftes zu dessen Beschreibung zu verwenden; die Angaben zum Fahrzeug sind vollständig und in dauerhafter Schrift vor Antritt der ersten Fahrt einzutragen. Das Fahrzeugscheinheft ist bei jeder Fahrt mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen auszuhändigen. Über jede Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrt sind fortlaufende Aufzeichnungen zu führen, aus denen das verwendete Kennzeichen, das Datum der Fahrt, deren Beginn und Ende, der Fahrzeugführer mit dessen Anschrift, die Fahrzeugklasse und der Hersteller des Fahrzeugs, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und die Fahrtstrecke ersichtlich sind. Die Aufzeichnungen sind ein Jahr lang aufzubewahren; sie sind zuständigen Personen auf Verlangen jederzeit zur Prüfung auszuhändigen. Nach Ablauf der Frist, für die das Kennzeichen zugeteilt worden ist, ist das Kennzeichen mit dem dazugehörigen Fahrzeugscheinheft der Zulassungsbehörde unverzüglich zurückzugeben.
(3a) Rote Kennzeichen können durch die örtlich zuständige Zulassungsbehörde auch Technischen Prüfstellen sowie anerkannten Überwachungsorganisationen nach Anlage VIIIb der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung für die Durchführung von Prüfungsfahrten im Rahmen der Hauptuntersuchungen, Sicherheitsprüfungen, Begutachtungen nach § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung und Untersuchungen oder Begutachtungen im Rahmen des § 5 widerruflich zur wiederkehrenden betrieblichen Verwendung an unterschiedlichen Fahrzeugen zugeteilt werden. Das rote Kennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer jeweils nach § 8 Absatz 1, jedoch besteht die Erkennungsnummer nur aus Ziffern und beginnt mit „05“. (4) Mit dem Antrag auf Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens oder eines roten Kennzeichens sind vom Antragsteller zum Zwecke der Speicherung in den Fahrzeugregistern seine in § 6 Absatz 1 Satz 2 bezeichneten Daten und die in § 6 Absatz 4 Nummer 3 bezeichneten Daten zur Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung sowie bei Kurzzeitkennzeichen zusätzlich das Ende des Versicherungsschutzes mitzuteilen und auf Verlangen nachzuweisen.
(5) Kurzzeitkennzeichen und rote Kennzeichen sind nach § 10 in Verbindung mit Anlage 4 Abschnitt 1, 6 und 7 auszugestalten und anzubringen. Sie brauchen jedoch nicht fest angebracht zu sein. Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen und roten Kennzeichen dürfen im Übrigen nur nach Maßgabe des § 10 Absatz 12 Satz 1 in Betrieb genommen werden. Der Halter darf die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nicht anordnen oder zulassen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 und 3 nicht vorliegen.
(6) Die §§ 29 und 57b der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung finden keine Anwendung.

GDV

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
Der GDV ist zuständig für Systeme zwischen Versicherungsgesellschaften und Zulassungsstellen.

  • Fahrzeuge
  • PKW
  • LKW
  • Anhänger
  • Motorrad
  • Traktoren und Baumaschinen
  • Oldtimer

Mopeds, Roller und Kleinkrafträder sind ausgeschlossen. Die Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens ist bei diesen Fahrzeugen nicht möglich.
Für diese Fahrzeuge lässt man sich entweder eine Betriebserlaubnis vom Händler übergeben und erwirbt damit in einer Versicherungsagentur ein Kennzeichen oder man transportiert sie mit einem Anhänger.

Personen/Firmen

Privatpersonen
Diese beantragen ihr Kurzzeitkennzeichen ganz einfach mit ihrem gültigen Personalausweis und den restlichen Papieren, die zur Anmeldung nötig sind.
Eine Einschränkung bezüglich Herkunftsort besteht nicht. Aber eine Privatperson muss die Anmeldung in der örtlichen Zulassungsstelle durchführen. Bei anderen Zulassungsstellen ist keine Anmeldung möglich.

Unternehmen Unternehmen können nur beschränkt auf ihre eigene Firma eine Anmeldung durchführen. Dabei muss es sich um eine Kapitalgesellschaft handeln. Also z. B. GmbH und AG.
Dieses Unternehmen muss als juristische Person agieren. Eine Personengesellschaft kann also keine Anmeldung auf ihren Namen tätigen. Hier muss der Geschäftsführer oder ein Angestellter auf seinen eigenen Namen eine Anmeldung durchführen.

Feinstaubplaketten

Feinstaubplaketten können mit einem Kurzzeitkennzeichen leider nicht übernommen werden.
Selbst wenn vorher schon gültige Feinstaubplaketten angebracht waren, müssen diese nach neu erfolgter Anmeldung im Straßenverkehrsamt erneuert werden. In die Feinstaubplakette wird immer das aktuelle amtliche Kennzeichen eingetragen.
Für den Zeitraum der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens, wird keine Feinstaubplakette benötigt.

Verlängerung

Kurzzeitkennzeichen sind gesetzlich auf max. fünf Tage begrenzt. Eine Verlängerung dieser Kennzeichen ist nicht möglich. Nach dem Ablauf der Kennzeichen müssen neue Kennzeichen im Straßenverkehrsamt beantragen werden.



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